Gesundheitszeugnis für Lieferando: online in 10 Min
Jobstart bei Lieferando: Wann die Belehrung Pflicht ist
Hier lohnt sich ein genauer Blick, denn die ehrliche Antwort ist differenziert: Als Rider lieferst du fertig verschlossene Verpackungen aus — dabei entsteht in der Regel kein Kontakt zu offenen Lebensmitteln, die Belehrungspflicht nach §43 IfSG greift dann normalerweise nicht. Anders sieht es aus, sobald du in einer Partner-Küche, einem Restaurant oder bei der Speisenvorbereitung mitarbeitest.
Die Rechtsgrundlage ist §43 Infektionsschutzgesetz (IfSG): Wer leicht verderbliche Lebensmittel herstellt, behandelt oder in Verkehr bringt, braucht vor der ersten Tätigkeit eine Erstbelehrung — umgangssprachlich das „Gesundheitszeugnis". Der Betrieb muss sich die Bescheinigung vor deinem ersten Arbeitstag vorlegen lassen und sie bei Kontrollen des Gesundheitsamts nachweisen können.
Welche Aufgaben bei Lieferando betroffen sind
Reine Kurierfahrten mit versiegelten Lieferungen: Belehrung rechtlich meist nicht erforderlich — manche Auftraggeber oder Partner-Restaurants verlangen sie trotzdem als Standard. Wer dagegen in Restaurantküchen aushilft, Bestellungen mit anrichtet oder an Speisen-Stationen arbeitet, braucht die Erstbelehrung zwingend vor dem ersten Arbeitstag.
Bescheinigung noch heute: der Online-Weg
Zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag liegen oft nur wenige Tage — beim Gesundheitsamt bekommst du in dieser Zeit selten noch einen Termin. Online geht es in rund 10 Minuten: anmelden, Schulungsvideo in deiner Sprache ansehen, Wissensfragen beantworten, Identität per Ausweis bestätigen. Die ärztlich unterschriebene Bescheinigung kommt sofort als PDF per E-Mail, kostet einmalig 25 € und ist deutschlandweit unbegrenzt gültig.
Häufige Fragen
Brauche ich für den Job bei Lieferando ein Gesundheitszeugnis? Als reiner Fahrer mit verschlossenen Verpackungen: in der Regel nein. Sobald du zusätzlich in einer Küche oder bei der Zubereitung mitarbeitest — oder dein Auftraggeber den Nachweis verlangt: ja. Online hast du die Bescheinigung in rund 10 Minuten, falls sie gefordert wird.
Wer zahlt das Gesundheitszeugnis — ich oder der Arbeitgeber? Gesetzlich vorgeschrieben ist die Belehrung für dich als Beschäftigten; ob der Betrieb die 25 € übernimmt, ist Verhandlungssache und je nach Standort unterschiedlich. Viele zahlen sie selbst, um den Jobstart nicht zu verzögern — manche Arbeitgeber erstatten den Betrag mit der ersten Abrechnung. Details dazu im Ratgeber „Wer zahlt das Gesundheitszeugnis?".
Der Arbeitsvertrag ist unterschrieben und es muss schnell gehen — wie lange dauert es? Online etwa 10 Minuten: anmelden, Schulungsvideo ansehen, Fragen beantworten, Identität bestätigen — die ärztlich unterschriebene Bescheinigung kommt sofort als PDF per E-Mail und ist bundesweit gültig. Du kannst sie noch am selben Tag beim Onboarding vorzeigen.
Weiterführend
- Gesundheitszeugnis im Lieferdienst
- Wer zahlt das Gesundheitszeugnis?
- Was kostet ein Gesundheitszeugnis?
- Gesundheitszeugnis – der komplette Leitfaden
Rechtlicher Hinweis: Lieferando ist eine Marke des jeweiligen Inhabers. das-Gesundheitszeugnis.de steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu Lieferando. Diese Seite informiert unabhängig über die gesetzliche Belehrungspflicht nach §43 IfSG für Beschäftigte; maßgeblich für deinen Einzelfall sind deine konkreten Aufgaben und die Vorgaben deines Arbeitgebers.
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Verantwortlich für die ärztliche Belehrung bei das-Gesundheitszeugnis.de. Zugelassen durch die Bayerische Landesärztekammer.
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